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KI-Weiterbildung Bern · Differenzieren · Quellenarbeit · Prüfungen

KI-Output
beurteilen.
Nicht blind übernehmen.

Deine Lernenden generieren mit KI, was früher Arbeit war. Sie holen sich Antworten und wissen nicht, ob sie stimmen. Die Frage ist nicht mehr ob KI, sondern wie du und dein Kollegium damit professionell umgehen.

Dein Lehrplan, drei Niveaus, fertig differenziert. Dein Lehrmittel als Quelle, nicht das offene Internet. Mit deinem Material, nicht mit Demo-Beispielen.

Besonders passend für ABU, Lernbegleitung Deutsch, DaZ und andere textbasierte Fächer an Berufsfachschulen.

Der Kern

Jede Korrektur am KI-Output ist eine Fachentscheidung, die du vorher im Kopf getroffen hast, ohne sie zu artikulieren. KI zwingt dich, dein Urteil auszusprechen.

Das ist Professionalisierung, nicht Automatisierung.

nRLP ABU · SBFI 2025 · verbindlich ab August 2026
KI-Output beurteilen wird Pflicht.
Kap. 3.2.1 Quellen und Inhalte bewerten «inklusive Anwendungen der künstlichen Intelligenz»
Kap. 4.2.3.3 «Mit Tools der künstlichen Intelligenz interagieren»
Kap. 5.2.7.2 «Chancen und Risiken von künstlicher Intelligenz» analysieren, inkl. Falschinformation
Kap. 7.1 Schullehrpläne regeln «insbesondere den Umgang mit künstlicher Intelligenz»

Kantonale Schullehrpläne werden derzeit erarbeitet. Alle KI-Stellen im nRLP →

Die Ausgangslage

KI verbieten ist nicht mehr die Frage.

KI ist im Unterricht angekommen. Viele Lehrpersonen nutzen sie bereits, aber ohne klares Verfahren. Sie bekommen Antworten und wissen nicht sicher, ob sie ihnen vertrauen können.

Rahmenwerke wie nRLP, LP21 und EU AI Act fordern den kompetenten Umgang mit KI. Die Frage ist nicht ob, sondern wie.

93%
der 16- bis 29-Jährigen in der Schweiz haben KI-Tools ausprobiert
Latzer & Festic 2024, UZH
>23%
der Aussagen in KI-Texten sind fachlich nicht gedeckt
Jia et al. 2024, EDM
75%
der Lehrpersonen fühlen sich unzureichend auf den KI-Einsatz vorbereitet
TALIS 2024, OECD
OECD Digital Education Outlook 2026

KI kann sichtbare Leistung kurzfristig steigern. Ohne didaktische Begleitung leidet oft das nachhaltige Lernen. Das zeigt sich spätestens dann, wenn die KI wegfällt.

Die Methode

Du kennst dein Material.
Das ist dein Vorteil.

KI generiert schnell. Aber sie weiss nicht, ob es für deine Klasse passt. Dafür brauchst du ein Verfahren.

Das Ziel ist, dass du mit einer Methode rausgehst. Nicht mit Antworten.

01
Prüfen

Stimmt das fachlich? Fehlt etwas? Wo hat die KI vereinfacht, was nicht vereinfacht werden darf? Dein Fachwissen ist der Filter. Die KI hat keinen.

02
Urteilen

Übernehmen, anpassen oder verwerfen. Die Fähigkeit, die Qualität von Output selbst einzuschätzen, heisst in der Forschung Evaluative Judgement (Sadler 1989; Tai et al. 2018; Bearman 2024). Sie ist erlernbar. Und im KI-Zeitalter die entscheidende Kompetenz.

03
Belegen

Warum hast du was geändert? Zwei Sätze. Wenn du dein Urteil aufschreibst, lernst du daraus. Dein Kollegium lernt von dir. Aus individueller Praxis wird geteiltes Wissen.

Evaluative Judgement (Sadler 1989, Tai et al. 2018, Bearman et al. 2024)

Formate ansehen →
Im Workshop

Nicht Theorie.
Meine Praxis.

Ich zeige live, wie ich selbst mit KI arbeite. Keine Folien. Du siehst meinen Bildschirm, wie ich iteriere, Unsicherheit anspreche und nachhake. Das machst du danach mit deinem Material.

Vorbereitung
Eigenes Material in Minuten differenziert

Du lädst deinen Lehrplan, dein Lehrmittel, deine Aufgabenstellung in NotebookLM. Nur deine Quellen. Die KI antwortet aus deinen Dokumenten statt aus dem offenen Internet.

In kurzer Zeit entstehen mehrere differenzierte Versionen. Die Geschwindigkeit kommt von der KI. Die Qualität kommt von dir.

Live im Unterricht
KI offen zeigen, nicht verstecken

Ich öffne ChatGPT vor der Klasse. Ich denke laut. Ich frage nach, wo etwas nicht stimmt, und lasse die KI nachbessern. Meine Lernenden sehen nicht, was KI kann. Sie sehen, wie ich mit KI einen Dialog führe.

Das löst etwas aus. Lernende beginnen selbst zu prüfen. «Was fehlt hier?» «Ist das korrekt?» Das ist der Transfer. Nicht nur die Lehrperson beurteilt KI-Output. Die Lernenden tun es auch.

Datenschutz
Was lokal bleiben muss, bleibt lokal

Nicht alles gehört in die Cloud. Ich zeige, wie lokale KI-Modelle für sensible Daten eingesetzt werden. Prüfungsfragen, Daten von Lernenden, interne Materialien.

Der entscheidende Schritt ist nicht das Generieren. Es ist das Vergleichen.

KI-generierten Text gegen die eigene Quelle halten. Was wurde übernommen, verändert, erfunden?

Daraus entsteht auch das stärkste Prüfungsformat. Lernende vergleichen KI-Text und Quelle, begründen und entscheiden. Das testet, was nicht automatisierbar ist.

Nach dem Workshop

Kein Handout.
Erste Werkzeuge.

Fünf konkrete Ergebnisse, die am Montag funktionieren.

01Ein eingerichtetes NotebookLM-Notebook mit deinem eigenen Material
02Einen funktionierenden Prompt mit deinen Fachkriterien
03Ein differenziertes Unterrichtsmaterial, das du nächste Woche einsetzt
04Dazu eine Checkliste zum Prüfen von KI-Output in drei Schritten
05Und eine Belegvorlage zu deinem eigenen Baustein
Workshop anfragen Workshop-Leitfaden (PDF)
Warum ich

Praxis × Ausbildung
× Forschung.

Manuel Hirschi
PraxisLernbegleitung Deutsch · gibb Bern · EBA-Klassen
AusbildungDozent Berufspraktische Studien · KI-Experte im FHNW-Selbstlernkurs · PH FHNW
ForschungDoktorand · Evaluative Judgement (KI-Output beurteilen) · UZH

Was ich erforsche, unterrichte ich. Was ich unterrichte, funktioniert. Nicht weil ich es behaupte, sondern weil ich es täglich ausprobiere und anpasse.

Wer mit KI arbeitet, führt einen Dialog.
KIalog zeigt, wie er gelingt.

Für Schulleitungen

Im Workshop arbeitet Ihr Kollegium einen Halbtag
mit dem eigenen Material.

Ihr Kollegium lernt ein gemeinsames Verfahren kennen, erprobt es direkt und nimmt erste einsetzbare Bausteine mit. Dazu eine Orientierung, welche Tools im schulischen Kontext datenschutzbewusst eingesetzt werden können.

✓  Als SCHILW buchbar
✓  6 bis 16 Teilnehmende
✓  Inhouse, mit Ihrem Material
Kostenübernahme Kanton Bern

Berufsfachschulen

Die Schulleitung entscheidet über die Kostenübernahme auf Basis des «dienstlichen Interesses» (Art. 72 Abs. 5 LAV). Der nRLP macht KI-Kompetenz ab August 2026 verbindlich.

Volksschulen

Der Workshop (CHF 1'800) liegt innerhalb des SCHILW-Budgets und unter der Rückzahlungsschwelle von CHF 3'000. Keine Bindungsklausel.

Ein CAS-Programm kostet CHF 9'900 pro Person. Der KIalog Workshop bringt Ihr Kollegium (6 bis 16 Personen) für CHF 1'800 weiter. Pro Kopf: CHF 112 bis 300.

Pilot April/Mai 2026 · gibb Bern

50% reduziert. Gegenleistung ist schriftliches Feedback.

Pilot anfragen

Ich melde mich innert 48 Stunden.

Formate & Preise

Einstieg. Tiefe. Dauer.

Alle Formate werden von der Schule gebucht und bezahlt. Lehrpersonen bringen die Idee. Die Schulleitung den Auftrag.

Impuls
CHF 800 / Einheit

60 bis 90 Minuten. Weiterbildungstag, Konferenz oder Teamtag. Kein Vortrag. Eine Demonstration mit echtem Material.

Vorbereitung · Live-Demonstration · Materialien
Für Schulleitungen. Überblick in einer Stunde.
Fachbegleitung
CHF 9'000 / Semester

Für Teams, die das Verfahren nicht nur kennenlernen, sondern im Schulalltag verankern wollen.

Kick-off-Workshop · 2–3 Begleitsitzungen · Schärfung von Material und Kriterien · Pilotierung im Unterricht · Auswertung · alle Materialien digital
Für Fachgruppen. Strukturierte Begleitung über ein Semester.
Format besprechen
So läuft es ab

Vier Schritte.
Kein Overhead.

Von der Anfrage bis zum fertigen Workshop.

01
Kurzes Vorgespräch

Wir klären Ziel, Teamgrösse und passendes Format.

02
Material vorbereiten

Du schickst Material im Voraus oder bringst es direkt mit.

03
Durchführung vor Ort

Das Kollegium arbeitet mit echten Unterlagen, nicht mit Demo-Beispielen.

04
Konkrete Ergebnisse mitnehmen

Jede Lehrperson hat eigene Bausteine, Kriterien und ein klares Vorgehen.

Häufige Fragen

Vier Antworten.
Vorab.

Muss ich mich mit KI auskennen?

Nein. KIalog ist kein App-Kurs und kein ChatGPT-Training. Im Zentrum steht ein didaktisches Verfahren, das mit jedem Tool funktioniert. Entscheidend ist dein Fachwissen als Lehrperson, nicht dein Technikwissen.

Meine Lehrpersonen nutzen KI sowieso. Warum schulen?

Genau deshalb. Lehrpersonen, die KI nutzen, ohne sie beurteilen zu können, verlieren mittelfristig Autorität im Unterricht. Der neue ABU-Rahmenlehrplan (SBFI 2025) fordert unter anderem, Quellen «inklusive Anwendungen der künstlichen Intelligenz» zu bewerten (Kap. 3.2.1) und «Chancen und Risiken von künstlicher Intelligenz» zu analysieren (Kap. 5.2.7.2). KIalog gibt Ihrem Kollegium das Handwerk dazu.

Können wir mit eigenem Material arbeiten?

Ja. Genau darum geht es. Lehrplan, Lehrmittel, Aufgabenstellungen und vorhandene Unterlagen bilden die Grundlage der Arbeit.

Wie viel Zeit muss unser Kollegium investieren?

Der Workshop ist so angelegt, dass das Kollegium im gemeinsamen Zeitfenster arbeitet und mit konkreten Ergebnissen rausgeht. Für die Fachbegleitung kommen wenige zusätzliche Termine dazu, die im Voraus geplant werden.

Kontakt

Ein Satz reicht.
Ich antworte.

Direkt. Ohne Formular.

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